Wie lange sollte man Nichtraucher sein bei einer Risikolebensversicherung?

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Lebensversicherer unterscheiden bei einer Lebensversicherung generell zwischen einer Raucher-Risikolebensversicherung und Nichtrauchern. Üblicherweise dauert die Frist, um als Nichtraucher zu gelten, zwei Jahre.
Wer als Nichtraucher eine Lebensversicherung abschließt, gleich, ob Kapitallebensversicherung, fondsgebundene Lebensversicherung oder Risikoleben, zahlt eine geringere Prämie als ein Raucher. Der Bedarf an einer Risikolebensversicherung orientiert sich jedoch nicht daran, seit wann man Nichtraucher ist, sondern daran, ob für die Hinterbliebenen Versicherungsschutz notwendig ist.

Wer angibt, dass er mit dem Rauchen aufgehört hat, muss, sofern dies erst vor wenigen Jahren der Fall war, eine ärztliche Untersuchung durchführen lassen. Ein Versicherungsnehmer, der während der Vertragslaufzeit mit dem Rauchen aufhörte, kann ebenfalls von den günstigeren Nichtraucherbeiträgen profitieren. Zwei Jahre nach der letzten Zigarette kann er sich vom Arzt bestätigen lassen, dass sich keine Nikotinspuren mehr im Körper finden. Wer einen Tarif als Nichtraucher abschließt, und dann mit dem Rauchen anfängt, sollte einen gründlichen Blick in die Versicherungsbedingungen werfen. Möglicherweise verliert er den gewünschten Versicherungsschutz, wenn er dies nicht der Gesellschaft mitteilt und damit die höheren Prämien bezahlt.