Wie teuer ist eine Risikolebensversicherung?

Der Beitrag einer Risikolebensversicherung hängt von mehreren Umständen ab. Eintrittsalter, Laufzeit und Versicherungssumme sind die wichtigsten Faktoren.

Die Beitragskalkulation für eine Risikolebensversicherung fällt von Versicherungsgesellschaft zu Versicherungsgesellschaft unterschiedlich aus. Als objektive Kriterien greifen das Eintrittsalter der versicherten Person, die Höhe des gewünschten Versicherungsschutzes, die Laufzeit und die Beitragszahlungsdauer. Die Beitragszahlungsdauer muss nicht mit der Versicherungsdauer identisch sein, sondern kann auch kürzer ausfallen.

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Ein weiterer Punkt, der die Höhe der Prämie beeinflusst, ist die Wirtschaftlichkeit des Versicherers. Dazu zählt die Höhe der Verwaltungskosten, die Einrichtungskosten für den Vertrag oder die anfallenden Stückkosten. Ein Unternehmen mit einer schlanken Verwaltung bietet in der Regel niedrigere Prämien an, als ein Versicherer mit großem Verwaltungsapparat.

Ausschlaggebend ist in diesem Zusammenhang auch, ob es sich um einen Serviceversicherer handelt, oder einen Direktversicherer. Direktversicherer sind häufig deutlich günstiger als Serviceversicherer. Arbeitet der Versicherer mit einem eigenen Außendienst oder mit Maklern, fallen noch Abschlussprovisionen und Beitragsbestandsprovisionen an, die den Vertrag ebenfalls verteuern.

Neben diesen Punkten, die von dem jeweiligen Versicherer abhängen, kommen noch zwei weitere Punkte dazu, die vonseiten der versicherten Person auf die Prämie einwirken können. Raucher bei der Risikolebensversicherung zahlen in der Regel einen höheren Beitrag als Nichtraucher. Zum anderen kann sich der Gesundheitszustand der zu versichernden Person auf die Prämie auswirken. Litt diese in der Vergangenheit an signifikanten Vorerkrankungen, kann der Versicherer einen sogenannten Risikozuschlag auf die Prämie erheben. Diese liegt jedoch im subjektiven Ermessen der jeweiligen Versicherungsgesellschaft.